Trotz Angebot des Arbeitgeberverbandes weiterhin keine Einigung in den Tarifverhandlungen für das Gebäudereiniger-Handwerk

Am 06.09.2017 fand in Frankfurt am Main die 3. Tarifrunde für die Löhne und Mindestlöhne der gewerblichen Beschäftigten in der Gebäudereinigung statt.

Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks unterbreitete sein Angebot für die über 600.000 Beschäftigten der Branche. Das Angebot umfasst eine Erhöhung der Löhne um 3 Prozent im Westen und 4,5 Prozent im Osten für eine Laufzeit von zwei Jahren.

Die IG BAU fordert weiterhin einen Euro mehr pro Stunde. Die Lohnangleichung Ost-West bis spätestens 2019 sowie den Einstieg in ein Weihnachtsgeld.

Eine Einigung konnte nicht erzielt werden.

Die Gespräche werden am 26. September 2017 in Essen fortgesetzt.

Gebäudereiniger-Handwerk: Tarifverhandlung verlaufen zäh

Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die rund 600 000 Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk ist am 20.06.2017 ohne größere Ergebnisse zu Ende gegangen.

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert einen Euro mehr pro Stunde. Für den Osten wird die Lohnangleichung Ost-West bis spätestens 2019 postuliert. Zudem fordert die IG BAU den Einstieg in ein Weihnachtsgeld.

Die von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) geforderte Lohnangleichung von Ost-West bis spätestens 2019 wurde seitens der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks negiert.

Vom Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks wurde bisher kein Angebot unterbreitet.

Die Tarifrunde wird am 06. September 2017 in Frankfurt am Main fortgesetzt.

Gebäudereiniger-Handwerk: Erste Runde der Tarifverhandlung ohne Ergebnis vertagt

Die am 16.05.2017 gestarteten Tarifverhandlungen für die rund 600 000 Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk sind ohne Ergebnis vertagt worden.

Nach mehrstündigen Verhandlungen in Leipzig unterbrachen die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks ihre Gespräche, ohne dass es zu einer Einigung kam.

Die IG BAU fordert unter anderem einen Euro mehr pro Stunde. Des Weiteren fordert sie eine Ost West-Angleichung bis spätestens 2019.

Die Tarifrunde wird am 20. Juni 2017 in Frankfurt am Main fortgesetzt.

Drei Stunden zum Wohlfühlen

Am Sonnabend, den 18. Februar 2017 von 10 bis 13 Uhr fand bereits im fünften Jahr in Folge der Bremer „Wohlfühlmorgen“ für wohnungslose und bedürftige Menschen in den Räumen der St.-Johannis-Schule im Schnoor statt.

In diesem Jahr war besonders viel geboten. Ein schönes Frühstück vom Atlantic Grand Hotel, serviert von den Schülern der St.Johannis-Schule, ein schicker Haarschnitt von Ubeo und Salonfähig, eine wohltuende Shiatsu-Massage, neue Unterwäsche und warme Duschen in der Johannis-Oase der Caritas, ein Zahnarztmobil, ärztliche Beratung, eine Show des Universum Science Centers, gute Gespräche, Musik zum Mitsingen von Mister Swing und ein Mittagessen von den Maltesern.

Einmal im Jahr schnürt ein Aktionsbündnis aus Malteser Hilfsdienst e.V., Caritas Bremen und St.-Johannis-Schule in sehr enger Zusammenarbeit mit dem Atlantic Grand Hotel ein Wellnesspaket für Leib und Seele. Rund 200 Gäste zählten die Organisatoren im Februar 2017. Rund 20 Schülerinnen und Schüler, 20 weitere ehrenamtliche Helfer und Spender wie die Sparkasse Bremen, die Racoon Gebäudemanagement GmbH sowie weitere großzügige private Spender stellen sicher, dass alle Angebote unentgeltlich genutzt werden können. „Der Wohlfühlmorgen hat gegenüber den bestehenden, bewährten und ständig notwendigen Hilfsangeboten in Bremen in den vergangenen Jahren eine Sonderstellung eingenommen – ein Kurzurlaub von der Straße soll es sein, zumindest für ein paar Stunden, in denen wir unseren Gästen vor allem Aufmerksamkeit und  Wertschätzung schenken wollen“, sagt Andreas Schack vom Malteser Hilfsdienst.

Nachfolgend einige Presseberichte:

Durch den Initiator sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer war auch der diesjährige Bremer „Wohlfühlmorgen“ ein voller Erfolg. Wir freuen uns mit unserer Spende auch in diesem Jahr wieder einen kleinen Teil zur Realisierung beigetragen zu haben und blicken voller Vorfreude dem sechsten Bremer „Wohlfühlmorgen“ im Februar 2018 entgegen.

Racoon Gebäudemanagement GmbH unterstützt auch in diesem Jahr das Projekt „Bremer Wohlfühlmorgen“

„Bremer Wohlfühlmorgen“, hinter diesem Namen verbirgt sich ein besonderes Angebot für obdachlose und bedürftige Menschen. Eine warme Dusche, ein gutes Frühstück, ein neuer Haarschnitt, dazu noch neue Kleider und zum Abschluss vielleicht noch eine Massage – für Menschen, die obdachlos sind, ein ganz besonderes Erlebnis. Wenn die Gäste dann noch von freundlichen Schülerinnen und Schülern bedient werden ist der Wellnesstag für Leib und Seele perfekt. Einmal im Jahr lädt das „Aktionsbündnis“ Obdachlose und Bedürftige in die St.-Johannis-Schule im Bremer Schnoor ein. Dort erwartet die Gäste warme Duschen, neue Kleider, eine Bücherecke und gute Gespräche. Auch eine Tierärztin, eine Ärztin und ein Zahnmobil sind vor Ort und Live-Musik sorgt für einen unterhaltsamen Rahmen, denn das Wohlfühlen soll an diesem Tag im Vordergrund stehen. Rund 40 ehrenamtliche Helfer und zahlreiche Spender stellen sicher, dass alle Angebote unentgeltlich genutzt werden können. Das „Aktionsbündnis“ aus Malteser Hilfsdienst e.V., dem Caritasverband Bremen e.V., dem Atlantic Grand Hotel und der St.-Johannis-Schule kann und will damit nicht das Problem der Armut lösen, aber gemeinsam ein Zeichen der Solidarität setzen. Der Wohlfühlmorgen hat gegenüber bestehenden, bewährten und ständig notwendigen sozialen Hilfsangeboten in Bremen eine ergänzende Sonderstellung eingenommen, ein Kurzurlaub von der Straße, zumindest für ein paar Stunden.

Derzeit wird die Finanzierung für 2017 sichergestellt und Racoon Gebäudemanagement GmbH unterstützt die Fortsetzung und Entwicklung des kommenden Wohlfühlmorgens am 18.02.2017.

Mit dem nachfolgenden Link gelangen Sie direkt zum Projekt Bremer Wohlfühlmorgen.

Vierter Bremer „Wohlfühlmorgen“ wie ein Wellnesspaket für Leib und Seele

Am Sonnabend (20.02.2016) fand in den Räumen der St.-Johannis-Schule für die Gäste von 10:00 – 13:00 Uhr der vierte Bremer „Wohlfühlmorgen“ statt. Hierbei gab es neben Musik, einem guten Frühstück, einer warmen Erbsensuppe, medizinischer Betreuung oder einer wohltuenden Nacken-Massage auch viel menschliche Nähe. „Wir wollen den Gästen eine Freude machen, ihnen Wertschätzung und Aufmerksamkeit schenken und sie so weit es geht für ihr Leben auf der Straße stärken,“ sagte Andreas Schack vom Malteser-Landesverband. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung am Sonnabend auf den Fluren, wo Menschen mit vollen Backen und breitem Grinsen zur Musik schunkeln und Ehrenamtliche sich um ihr leibliches Wohl bemühten.

Nachfolgend einige Presseberichte:

Durch den Initiator sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer war auch der diesjährige Bremer „Wohlfühlmorgen“ ein voller Erfolg. Wir freuen uns mit unserer Spende einen kleinen Teil zur diesjährigen Realisierung beigetragen zu haben und blicken voller Vorfreude dem fünften Bremer „Wohlfühlmorgen“ im Februar 2017 entgegen.

Racoon Gebäudemanagement GmbH spendet für das soziale Projekt „Bremer Wohlfühlmorgen“

„Bremer Wohlfühlmorgen“, hinter diesem Namen verbirgt sich ein besonderes Angebot für obdachlose und bedürftige Menschen. Eine warme Dusche, ein gutes Frühstück, ein neuer Haarschnitt, dazu noch neue Kleider und zum Abschluss vielleicht noch eine Massage – für Menschen, die obdachlos sind, ein ganz besonderes Erlebnis. Wenn die Gäste dann noch von freundlichen Schülerinnen und Schülern bedient werden ist der Wellnesstag für Leib und Seele perfekt. Einmal im Jahr lädt das „Aktionsbündnis“ Obdachlose und Bedürftige in die St.-Johannis-Schule im Bremer Schnoor ein. Dort erwartet die Gäste warme Duschen, neue Kleider, eine Bücherecke und gute Gespräche. Auch eine Tierärztin, eine Ärztin und ein Zahnmobil sind vor Ort und Live-Musik sorgt für einen unterhaltsamen Rahmen, denn das Wohlfühlen soll an diesem Tag im Vordergrund stehen. Rund 40 ehrenamtliche Helfer und zahlreiche Spender stellen sicher, dass alle Angebote unentgeltlich genutzt werden können. Das „Aktionsbündnis“ aus Malteser Hilfsdienst e.V., dem Caritasverband Bremen e.V., dem Atlantic Grand Hotel und der St.-Johannis-Schule kann und will damit nicht das Problem der Armut lösen, aber gemeinsam ein Zeichen der Solidarität setzen. Der Wohlfühlmorgen hat gegenüber bestehenden, bewährten und ständig notwendigen sozialen Hilfsangeboten in Bremen eine ergänzende Sonderstellung eingenommen, ein Kurzurlaub von der Straße, zumindest für ein paar Stunden.

Derzeit wird die Finanzierung für 2016 sichergestellt und Racoon Gebäudemanagement GmbH unterstützt die Fortsetzung und Entwicklung des kommenden Wohlfühlmorgens am 20.02.2016.

Mit dem nachfolgenden Link gelangen Sie direkt zum Projekt Bremer Wohlfühlmorgen.

Tarifabschluss im Gebäudereiniger-Handwerk zum 01.01.2016 & 01.01.2017

Am 30.10.2015 einigten sich die Tarifvertragsparteien des Gebäudereiniger-Handwerks, den Lohn für die rund 600.000 gewerblich Beschäftigten der Branche in zwei Stufen zum 01.01.2016 und 01.01.2017 zu erhöhen.

Im Einzelnen sieht das Ergebnis vor, die Lohngruppe 1, der rund 75 Prozent der Beschäftigten bundesweit angehören, im Westen ab dem 01.01.2016 um 25 Cent zu erhöhen und in einem zweiten Schritt ab dem 01.01.2017 um weitere 20 Cent auf dann 10 Euro die Stunde anzuheben. Das entspricht einem Plus von 2,62 Prozent im ersten Jahr und dann um 2,04 Prozent. Im Osten steigen die Löhne von derzeit 8,50 Euro im gleichen Zeitraum um 20 Cent und 35 Cent auf dann 9,05 Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 2,35 & 4,02 Prozent. Die weiteren Lohngruppen zwei bis neun steigen analog der Prozentsätze der untersten Lohngruppe.

Mit dem neuen Tarifvertrag erhalten die Mitarbeiter in Westdeutschland in der Endstufe (zum 01.01.2017) 10 Euro pro Stunde und somit 1,16 Euro mehr, als es der gesetzliche Mindestlohn vorsieht. Die Bezahlung der ostdeutschen Beschäftigten wird mit 9,05 Euro je Stunde ebenfalls deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen.

Die Einigung gibt nun allen 600.000 Beschäftigten unserer Branche, den Unternehmen und Kunden Rechtssicherheit.

Die Entwicklung und Geschichte der Gebäudereinigung

Wie alles anfing …

Mit der Urbanisierung vor 50.000 Jahren begann der Mensch mit dem Reinigen seiner häuslichen (Höhle) Umgebung.

In Höhlen fand man Sammelstellen für Unrat, meist Knochen erlegter Tiere.

Die ersten Reinigungskräfte …

Schon die Römer, Griechen und Ägypter hielten sich „Reinigungspersonal“, um ihre Häuser/Villen nicht selbst reinigen zu müssen.

In späteren Zeiten hieß es dann Dienstpersonal, das es heute noch gibt.

Die ersten Selbstständigen …

1650
Nach dem 30-jährigen Krieg, zogen Selbsttätige mit ihren Pferdewagen – die sogenannten „Wand- und Wagenwäscher“ – durch Norddeutschland und reinigten mit Sand, Wasser und Wurzelbürsten Fassaden.

Der professionelle Beginn …

1863
Der belgische Chemiker und Unternehmer Ernest Solvay schafft mit seiner Entwicklung des sogenannten Solvay-Verfahrens (auch Ammoniak-Soda-Verfahren) die Grundlage für die kostengünstige Glasproduktion.

1878
Das erste Glasreinigungsunternehmen auf dem Boden der heutigen Bundesrepublik Deutschland wird von dem Franzosen Marius Moussy mit dem Namen „Französisches Reinigungsinstitut“ in Berlin gegründet. Ab diesem Zeitpunkt wächst das Glasreinigungsgewerbe stetig und bis Ende des 19. Jahrhunderts kommen weitere Tätigkeitsfelder wie die Fassadenreinigung, Holzboden- und Parkettreinigung, Unterhaltsreinigung, Verkehrsmittelreinigung, Wach- und Schließdienste sowie die Trottoir- und die Straßenreinigung hinzu.

1883
Der ehemalige Akquisiteur von Marius Moussy, Robert Staehr machte sich mit dem Reinigungsinstitut Steahr und Co. selbstständig, welches sich schnell zum ersten Großunternehmen mit Niederlassungen u. a. in London, Wien, Breslau und New York entwickelt. Zu Hochzeiten vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs arbeiteten ca. 1.500 Beschäftigte für Robert Steahr.

1888
In Frankfurt am Main wird die erste Fassade mittels einer mechanischen Leiter gereinigt.

Verbandsgründung …

1901
Die Unternehmer gründen ihren „Verband der Reinigungs-Instituts-Unternehmer Deutschlands“ (kurz VRUD). Initiator ist der Verleger Ernst Kelterborn, der auch gleich das erste Fachblatt „Internationales Centralblatt für Reinigungsinstitute und verwandte Geschäftszweige“ herausgibt. Zu diesem Zeitpunkt gibt es schon circa 1.000 Glasreinigungsinstitute in Deutschland.

Der erste Öffentliche Auftrag …

1905
Der Magistrat der „Königlichen Haupt und Residenzstadt München“ beauftragt als erste öffentliche Instanz ein Reinigungsinstitut mit der täglichen Reinigung eines Schulgebäudes.

Entwicklung während des 1. Weltkriegs …

1914–1918
Während des 1. Weltkriegs werden fast alle männlichen Erwerbstätigen des Reinigungsgewerbes zum Heer eingezogen oder zur Arbeit in rüstungswirtschaftlich wichtigen Unternehmen verpflichtet. An ihre Stelle treten die Frauen, die als Betriebsleiterinnen und Glasreinigerinnen arbeiten.

Von der Innungsgründung bis zur Anerkennung des Gebäudereinigerhandwerks …

1921
In Hannover gründet sich die erste Innung für das Glasreinigungsgewerbe.

1929
Der Reichsverband der Glas- und Gebäudereiniger-Innungen wird gegründet, zu dessen 1. Vorsitzendem Clemens Kleine gewählt wird. Dieser hat bereits ein Jahr zuvor das erste Fachbuch für das Gewerbe des Gebäudereinigers herausgegeben.

1933
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wird das Handwerk durch die Einführung der Pflichtinnungen neu geordnet. Alle Handwerker sind verpflichtet, einer Innung beizutreten.

1934
Die Regierung gibt ein Verzeichnis der Gewerbe heraus, für die diese Bestimmung gilt. Hier sind auch die Gebäudereiniger aufgeführt und damit werden diese erstmals als Vollhandwerk anerkannt. Der Vorstand der Innung, welche gleichgeschaltet werden, muss in der Mehrheit aus Mitgliedern der NSDAP bestehen. Der Reichsverband, der Glas- und Gebäudereiniger-Innung, wurde, nach der reichsweiten Anerkennung als Handwerk, aufgelöst. Mit der Anerkennung des Berufes des Gebäudereinigers als Handwerk werden Gebäudereiniger und Meister ausgebildet.

Entwicklung während des 2. Weltkriegs …

1939–1945
Nahezu alle Männer müssen entweder an der Waffe oder in den Unternehmen der Rüstungsindustrie ihren Kriegsdienst leisten. Frauen werden – ähnlich wie während des 1. Weltkriegs – wieder vermehrt in die Reinigung aufgenommen, dürfen aber keine Reinigungen auf öffentlichen Straßen ausführen. Der Luftkrieg führt zur Zerstörung zahlreicher Gebäude. Viele Betriebe stellen hierauf ihre Tätigkeit ein.

Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg …

Nach dem Zweiten Weltkrieg teilt sich Deutschland in die West- und die Ostzone. Nach der Gründung von DDR und BRD verläuft auch die Entwicklung des Gebäudereinigers unterschiedlich.

Entwicklung in Ostdeutschland …

1946
Alle Organisationen des Handwerks, mit Ausnahme der Handwerkskammern, werden verboten.

1956
In Berlin wird die erste Produktionsgenossenschaft des Handwerks (PGH) gegründet. Sie heisst die „Produktionsgenossenschaft Putzteufel“.

1958
Das Gebäudereiniger-Handwerk verliert seinen Status als Vollhandwerk. Dadurch werden die Betriebe von der Handwerksrolle in die Gewerberolle umgeschrieben.

1962–1990
Das Dienstleistungskombinat (Volkseigener Betrieb), das den größten Teil der Gebäudereinigung in der DDR ausführt, wird gegründet. Bis zum Fall der Mauer hat die Gebäudereinigung in der DDR für das private Unternehmertum nur noch eine sehr untergeordnete Bedeutung. Insgesamt wird das Glas- und Gebäudereinigerhandwerk stark vernachlässigt und hat ein niedriges soziales Prestige.

Entwicklung in Westdeutschland …

1946
In der Zeit der Spaltung in die amerikanische, französische und britische Besatzungszone beginnt der Wiederaufbau der Handwerke in Westdeutschland, darunter auch das der Gebäudereiniger.

1950
Gründung des Zentralinnungsverbandes des Glas- und Gebäudereiniger-Gewerbe.

1953
Das Gesetz zur Ordnung des Handwerks bestätigt die Gebäudereinigung als Handwerk. Der Zentralinnungsverband wird in Berufsinnungsverband des Gebäudereiniger Handwerkes umbenannt.

1973
Für das Gebäudereinigerhandwerk entsteht eine neue Berufsbildungsverordnung, durch die die Ausbildungszeit auf 2,5 Jahre verkürzt wird.

1988
Die Gebäudereinigermeisterverordnung wird erlassen, die das Berufsbild sowie die Prüfungsanforderungen im theoretischen und praktischen Teil der Meisterprüfung für das Gebäudereinigerhandwerk regelt.

Entwicklung seit der Wiedervereinigung …

1990
Mit der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland am 3.Oktober, werden die ersten Innungen in den neuen Bundesländern gegründet.

1999
Am 01. September wird die alte Berufsbildungsverordnung von 1973 ersetzt. Die Ausbildungszeit verlängert sich wieder auf 3 Jahre.

2004
Im Januar wird das Gebäudereinigerhandwerk als 33. Handwerk in die neue „Anlage B1“ der zulassungsfreien Handwerke der neuen Handwerksverordnung eingeführt. Damit entfällt die Meisterpflicht. Direkte Folge ist eine Zunahme der Anzahl der Betriebe innerhalb von vier Jahren von knapp 6.900 (2003) auf gut 28.000 (2007). Dies entspricht einer Vervierfachung der Unternehmen währenddessen die Anzahl der Reinigungskräfte in dieser Zeit sogar leicht sinkt.

2007
Am 09. März beschließt der Deutsche Bundestag, dass die Gebäudereinigerbranche, mit in die Bestimmungen des Arbeitnehmergesetzes aufgenommen wird. Hiermit haben rund 848.000 gewerbliche Arbeitnehmer Anspruch auf einen tariflichen Mindestlohn.

Kein Nutzungsausfall dank UV-Beschichtung: Über Nacht saniert

Zeit ist Geld. Gerade wenn es um Beschichtungsarbeiten in Ladengeschäften geht. Mit einem neuen, UV-härtenden Beschichtungssystem lassen sich PVC- und Linoleumbeläge über Nacht komplett sanieren. Ohne Ausfallzeiten bei der Objektnutzung.

Freitagabend, 19 Uhr. Kaum haben die letzten Kunden die Ernsting’s-Filiale in Stuttgart-Feuerbach verlassen, räumen das Verkaufsteam sowie Matthias Schmidt und sein Kollege Ramazan Atlig (Racoon Gebäudemanagement, Bremen) Verkaufsständer und Präsentationstische zur Seite. Alles muss schnell gehen, denn für die Nacht ist die Sanierung des PVC-Bodens angesagt, am Samstag um 9 Uhr sollen die Kunden bereits wieder wie gewohnt einkaufen können …

Hier können Sie sich den kompletten Artikel aus „rationell reinigen“, Ausgabe 06/2013 als PDF-Datei herunterladen:

Racoon – UV-Versiegelung